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Sonntag, 04.10.2026
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
im heutigen Newsletter möchte Ihnen Frau Franziska Herden-Held, Referentin im Experten- und Referentennetzwerk digitale Bildung für die Gymnasien in der Oberpfalz, die Bedeutung und Möglichkeiten der Ausgestaltung eines schulinternen Fortbildungskonzepts vor dem Hintergrund der 1:1-Ausstattung vorstellen.
Die Einführung der Digitalen Schule der Zukunft hat das Potential, den Unterricht grundlegend zu verändern und zu bereichern. Sie stellt uns im Alltag aber immer wieder vor zeitliche und organisatorische Herausforderungen. Schließlich besteht unser Schulalltag aus einer Fülle von Aufgaben. Wann soll man da noch seine digitalen Kompetenzen erweitern, um der neuen Unterrichtssituation gerecht zu werden? Die Lösung liegt häufig ganz nahe. Es gilt die Potentiale der eigenen Schule auszuschöpfen!
Dieser Artikel soll Ihnen eine Möglichkeit aufzeigen, an Ihrer eigenen Schule ein Fortbildungskonzept für Lehrkräfte im Rahmen der „Digitalen Schule der Zukunft“ zu entwickeln.
Grundlegendes zum schulinternen Fortbildungskonzept
Ziel dieses Konzepts ist es, jeden Monat zu einem „digitalen Thema“ eine Mikro-SchiLF für das Kollegium anzubieten. Diese dauert maximal 45-60 Minuten und kann sowohl in der Mittagspause in Präsenz als auch am Abend als Videokonferenz angeboten werden. Damit lässt sie sich unkompliziert in den Schulalltag integrieren. Damit die Lehrkräfte besser planen können, lohnt es sich zu Beginn des jeweiligen Halbjahres den Fortbildungsplan zu veröffentlichen, beispielsweise in Form eines analogen oder digitalen Flyers (siehe Beispiel Gymnasium Neutraubling).

Durchgeführt wird die Mikro-SchiLF von einem Kollegen oder einer Kollegin, der oder die bereits Erfahrungen mit dem jeweiligen Thema gesammelt hat. Hier lohnt es sich auf das Schwarmwissen des Kollegiums zurückzugreifen. Umso mehr Lehrkräfte sich bereit erklären eine Fortbildung für das entsprechende Schuljahr anzubieten, umso geringer wird die Belastung für einzelne Personen. Auch wir vom Team der Beratung digitale Bildung können Sie dabei unterstützen. Fragen Sie uns gerne an.
Welche Themen bieten sich an?
Hinsichtlich der Themen ist es wichtig darauf zu achten, dass diese zum Kollegium und den jeweiligen Rahmenbedingungen passen. Es ist ratsam am Ende eines Schuljahres die Wünsche beziehungsweise den Bedarf des Kollegiums zu erfragen und dann die passenden Referenten zu suchen. Eine interessante Mischung aus Basic-Themen, fächerspezifischen Angeboten und Einheiten für Fortgeschrittene hat sich bewährt, um der Individualität des Kollegiums gerecht zu werden. Folgende Themen sind denkbar:
- Classroom Management im veränderten Unterrichtssetting
- Austauschforum zur Digitalen Schule der Zukunft
- ByCS - ein Überblick über die Möglichkeiten der Lernplattform
- Digitale Heftführung gewinnbringend einsetzen
- Unterrichtsworkflow mit OneNote (Goodnotes)
- KI leicht gemacht – Verstehen, Anwenden, Profitieren
- Einsatz kollaborativer Tools im Unterricht am Beispiel Taskcards
- Überblick über fobizz / die staatlichen KI-Angeboet (ByLKI, AIS.chat, KI in der Lernplattform) / ...
- kits.blog – eine Plattform viele Möglichkeiten
Bestimmte Themen können natürlich in den folgenden Schuljahren wiederholt werden.
Nutzen Sie also die Potentiale Ihres Kollegiums und implementieren Sie ein schulinternes Fortbildungskonzept, das den Lehrkräften die Möglichkeit bietet, ihre digitalen Kompetenzen trotz des stressigen Schulalltages auf unkomplizierte Art und Weise zu erweitern. Bei Fragen zu diesem Konzept, wenden Sie sich gerne an die Beratung digitale Bildung.
Mit besten Grüßen aus der MB-Dienststelle
David Bartmann (iBdB), Michael Schmid (mBdB) und die Referentinnen und Referenten im Expertenteam der Beratung digitale Bildung |