ODF-Formate werden 2027 Pflichtstandard in Deutschlands Verwaltung und Schulen

CategoriesKITagged , ,

Ab dem Kalenderjahr 2027 soll es in deutschen Behörden und Schulen keine Word-, PowerPoint- oder Exceldateien mehr geben. Diesen Schritt hat das Europäische Parlament bereits 2023 beschlossen und wird ihn in Deutschland bis 2027 umsetzen.
Deutschland setzt mit der Einführung des offenen Dokumentenformats (ODF) als Pflichtstandard ein klares Zeichen für digitale Souveränität. Behörden und Schulen sollen künftig ausschließlich mit ODF‑Dateien arbeiten – etwa ODT statt DOCX –, um langfristige Lesbarkeit, Interoperabilität und Unabhängigkeit von einzelnen Softwareanbietern zu sichern. Wer ein Word‑Dokument einreicht, muss damit rechnen, dass es in ODF konvertiert und nur noch in diesem Format weiterverarbeitet wird. Der Schritt ist Teil des sogenannten Deutschland‑Stacks, dem gemeinsamen technischen Rahmen für Bund, Länder und Kommunen für die digitale Verwaltung, und soll bis 2027 flächendeckend umgesetzt werden – ein Meilenstein für eine offene, sichere und zukunftsfähige Verwaltung.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert